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„Benjamin Krüger billiert in der Rolle des Werther“


„Er rast, er tobt, er liebt und schwärmt: Benjamin Krüger in Tobias Rotts Inszenierung der „Leiden des jungen Werther“. Mit seiner unbändigen, leidenschaftlichen Darstellung schafft es der 1980 in Hannover geborene Schauspieler, das Publikum am Mittwochabend im Bürgerhaus Neuer Markt in seinen Bann zu ziehen.

Nahezu nackt, nur in Boxershorts, zeigt er sich dem Publikum - gekleidet nur in seine emotionalen Monologe. So tanzt sich der verliebte Werther verzweifelt und liebestrunken durch 90 Minuten Schauspiel (ganz ohne Pause), in denen keine einzige Sekunde Langeweile aufkommt.

Benjamin Krüger präsentiert sich als Werther in absoluter Höchstform und spielt sich die Seele aus dem Leib, (…)“



Badisches Tagblatt, 13.10.2017 „Erfrischend jugendlicher Klassiker „die Leiden des jungen Werther“ mit einem leidenschaftlichen Benjamin Krüger“ von Ursula Klöpfer


„…der junge Werther, sehr überzeugend gespielt von Benjamin Krüger …“


Badische Zeitung, 11.10.2017 von Susanne Ramm-Weber

(…) Zum anderen lag der gelungene Eindruck bei dem Hauptdarsteller Benjamin Krüger, der auf breiter Front überzeugte, wenn er sich die Seele aus dem Leib spielt.

Krüger ist wirklich ein junger Wilder, mit unbändiger Energie, der sich in seinem Gefühlsleben verzehrt, in einer Verbindung von Weltschmerz und Wahnsinn, ein Mensch in seinem Widerspruch, der leidet und scheitert.

Schlichtweg sensationell, wie er sowohl den Frühling als auch den Winter in der Natur und in Werthers Seele darstellt. Nicht nur, dass er wie ein Hund leidet an seiner unerfüllten Liebe zu Lotte – er schwärmt, glüht, liebt, tobt, verzweifelt, und das geht bis an den Rand des Wahns und Rauschs.

Benjamin Krüger schreit seine Gefühle geradezu heraus in einer sehr intensiven Interpretation dieses jungen Mannes, der sich ständig mit Selbstmord beschäftigt und dann auch zur Pistole greift.

(…) Darstellerisch beeindruckend, wie er alle Qualen und sein „inneres unbekanntes Toben“ voll und leidenschaftlich ausspielt“


Markgräfler Tagblatt, 16.10.2017 „Bis an den Rand des Wahns“ von Jürgen Scharf

„Benjamin Krüger verkörpert die Figur Goethes mit frischem Elan und Leidenschaft, lässt das Publikum mitleiden, während er sich immer tiefer in eine für ihn ausweglose Sackgasse manövriert.


„Benjamin Krüger, gibt alles, stülpt das Innenleben des unglücklich verliebten Werthers nach außen. Er schreit und tobt, winselt wie ein Hund, flüchtet dann wieder in philosophische Ansätze.“


Lahrer Zeitung, 11.10.2017 von Jürgen Haberer

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Dieser Werther in Gestalt des jungen Schauspielers Benjamin Krüger ist immer noch ganz Sturm und Drang, glühend und brennend in seinen überspannten Emotionen, wie von Sinnen in seiner bald schwärmerisch hochfliegenden, bald tief verzweifelten Liebe zu Lotte. In der Inszenierung und Bearbeitung von Tobias Rott stürzt sich der Werther mit rückhaltloser, bedingungsloser Leidenschaftlichkeit und stürmischem Überschwang in diese verhängnisvolle Liebe.


In der Anfangsszene tritt Benjamin Krüger als Werther fast nackt auf, trägt nur moosgrüne Boxershorts, ein junger Mann von heute, mit Dreitagebart, ungestüm und hitzig in seinen Gefühlsäußerungen, seiner Mimik und Gestik. Schwärmend, träumend, tanzend, taumelnd, tobend vor Liebeswahn und Liebessehnsucht und dann wieder abgründig verzweifelt in der Ausweglosigkeit: Benjamin Krüger schöpft alle Emotionen, alle Gefühlsaffekte dieser Figur intensiv aus. Das ist von großartiger, packender und eindringlicher schauspielerischer Empfindungskraft und Präsenz.


Badische Zeitung, 17.10.2017 „Nach dem Kuss auf ewig Lebewohl“ von Roswitha Frey